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Das Webradio-Christmas-Special

CLea am Donnerstag, den 15. November 2007

AS&S Radio zaubert pünktlich zur beginnenden Weihnachtszeit ein wegweisendes Angebot aus dem Hut:

Das Webradio-Christmas-Special

Am 17. November 2007 geht das Weihnachtsradio von RMNRadio zum zweiten Mal auf Sendung. 24/7 werden nur die schönsten Weihnachtssongs von Schlager bis Pop und von Oldie bis Rock gespielt. Außerdem gibt es Specials zur Vorweihnachtszeit und jede Menge Geschenktipps.

Im letzten Jahr generierte das Format 2.000.000 Player-Zugriffe allein im Dezember. 2008 erwarten wir noch mehr Kontakte, da das Programm auf diversen anderen Webradios beworben wird und als “Geschenksuchhilfe” bei Internet-Hörern bereits erfolgreich eingeführt ist.

Wir suchen fünf Werbepartner, die jeweils branchenexklusiv mit uns das Weihnachtsabenteuer “Webradio” wagen. Wenn Sie die oben genannten Argumente schon gut finden, wird Sie der Preis vollends überzeugen – versprochen! Rufen Sie uns an.

Kreatives Crossmediales Audiotainment

Jens Desens am Dienstag, den 6. November 2007

Jens DesensIch weiß nicht, wie Sie sich diese fantastische Marketing-Wort-Konstruktion übersetzen – ich verstehe und erkläre sie gerne wie folgt:

Meine Mutter sagte einmal: Junge, hast du schon gehört? Unser Nachbar hat heute sein Portemonnaie in der Mülltonne verloren, soll noch Geld drin gewesen sein. Kannst ja mal schauen, ob du es findest. Und wenn du gehst, kannst du bitte unseren Müll mitnehmen, und auf dem Zettel hab ich noch ein paar Dinge aufgeschrieben, die du bitte einkaufen gehst!“

Heute würde ich meine Mutter als mein Vorbild für kreatives (sensationeller Einstieg mit dem Nachbarn), crossmediales (das gesprochene Wort verlängert in Schriftform) Audiotainment (authentisch erzählt, spannend und verständlich) bezeichnen. Unsere Arbeit und unser Erfolg im Radio ist heutzutage immer nur so gut, wie wir die Ziele unserer Kunden in einer schönen, authentischen Geschichte erzählen können, die uns der Hörer abnimmt. Die Geschichte muss nachvollziehbar sein und so einfach, dass der Hörer sie versteht und in ein Handeln im Sinne des Kunden umsetzen kann. Radio ist hier der perfekte Einstieg für einen Werbekunden, dem Hörer/seinem potentiellen Kunden eine Geschichte zu erzählen. Radio ist authentisch, es hat einen hohen Vertrauenswert und es erreicht zu erschwinglichen Preisen eine Masse an Menschen. Und das bis zur kleinsten regionalen Einheit. National agieren, Ziele regional erreichen.

Aus dem Radio heraus kann die Geschichte dann zum Beispiel ins Internet verlängert werden. Oder mit Stunts, Events und Promotions am POS ihre großes Finale erreichen. Radio ist der Ausgangspunkt, alle weiteren Medien bauen dann auf das Ziel des Werbekunden auf. Mit dem Medium Radio ist meist mehr zu erreichen, als man annimmt. 

Die Geschichte mit meiner Mutter ging jedenfalls so aus, dass ich tatsächlich ein Portemonnaie mit 5 Mark im Müll fand. Wer es da wirklich hingelegt hat, habe ich nie erfahren. Die Geschichte war so gut, dass ich selbst heute gern den Müll raus bringe. Man könnte ja eine Brieftasche finden. Schauen Sie doch auch mal nach und wenn Sie eine finden, dann schreiben Sie mir. Das ist dann auch crossmedial!

Wochenendgedanken 1

CLea am Sonntag, den 4. November 2007

“Die Vorteile dieser neuen Wellen für den Hörer stellen zugleich eine Gefahr für etablierte Sender dar: zeitunabhängiges Hören, keine Reichweitenbeschränkung und damit weltweite Empfangbarkeit.” Diesen Satz lese ich gerade im Programmheft der Medientage München. Gemeint sind Internet-Radios oder, um die besagte Publikation weiter zu zitieren, “eine Flut neuer Internet-Radiosender”.

Jetzt beschäftigen wir uns bei AS&S Radio schon eine ganze Weile mit Webradios und arbeiten und diskutieren auf diesem Gebiet mit vielen kompetenten Partner, und ja, Live-Streams im Netz sind ein hochspannender Verbreitungsweg für Hörfunk. Aber: Sind die oben genannten Attribute “Zeitsouveränität und weltweite Verbreitung” tatsächlich die USPs von Webradio. Ich denke nicht:

1. Warum ist die Nutzung eines Livestreams zeitunabhängig? Nach meinem Verständnis ist ein Webradio ebenso linear wie ein terrestrisches. Zeitsouveränität entsteht durch Aufnehmen und späteres Abspielen des Programms. Ob dieses analog oder digital übertragen wird, macht in dem Fall keinen Unterschied.

2. Ich frage mich, wie ein privater Webradiomacher uneingeschränkte, weltweite Reichweite bezahlen soll. Gesetzt den Fall, er würde tatsächlich Zugriffszahlen generieren können, die in die Nähe von Nutzungszahlen klassischer Radiosender kommen, wäre er sicher nach ein bis zwei Stunden pleite.  Die sinnvollste Möglichkeit, die exorbitant hohen Streamingkosten zu kompensieren ist die Werbefinanzierung. Hier werden aber Kontakte im nicht deutschsprachigen Ausland schwerlich zu kompensieren sein.

Ich denke, die große Chance von Webradio liegt in der Nische. Hier geht es nicht um Reichweite, nicht darum AC-Formate ins Netz zu überführen und den terrestrischen Programmen Konkurrenz zu machen, sondern darum, Inhalte für spitze Zielgruppen zu übertragen. Und warum? Weil es bezahlbar ist und weil neue Special Interest-Formate Begehrlichkeiten wecken und Triebfeder sind für den Verkauf von Empfangsgeräten. Wären alternative Formate im DAB finanzierbar und/oder von den handelnden Personen gewünscht gewesen, hätten sie der Technologie zum Durchbruch verholfen. Doch das ist ein anderes Thema.

Da das Internet in erster Linie ein Long Tail-Medium ist und erfolgreiche Geschäftsmodelle (siehe Google) den Mainstream den reichweitenstarken Massenmedien überlassen, wird sich ein erfolgreiches Webradio darum bemühen “anders” zu sein und die Nutzer abzuholen, die in der klassischen Hörfunklandschaft kein Zuhause (mehr) haben. Sender wie You FM oder Sputnik haben sich folgerichtig dafür entschieden, das einfach selbst zu besorgen und ihr Produkt durch den Launch von Spartenkanälen im Internet zu diversifizieren.

Internetradio ist keine Gefahr für klassisches Radio, sondern eine Chance. Eine Chance, die eigene Produktpalette zu erweitern, über einen vergleichweise kostengünstigen Übertragungsweg neue Hörer zu erreichen und sich im digitalen Konkurrenzumfeld zumindest schon einmal zu orientieren. Denn eines ist klar: Radio wird digital und tritt damit automatisch in den Wettbewerb mit Anbietern, die sich bereits länger in der Welt der “absoluten Konvergenz” bewegen und sich entsprechend intensiver mit den einhergehenden Geschäftsmodellen auseinandergesetzt haben. Spartenkanäle im Internet sind kleine Forschungs-U-Boote, die uns wertvolle Daten über diese neue Welt liefern können. Gleichzeitig eröffnen sie uns neue Erlösmodelle im Long Tail und können so die “Zehen” eines neuen Standbeines werden. So wie ehemals reine Internetanbieter immer stärker in die klassischen Medien drängen, müssen wir uns mit mehr Selbstsicherheit und höherer Geschwindigkeit in die Internetwelt einmischen. Am Ende gibt es wieder nur ein Universum, in dem sich die durchsetzen, die die besseren Angebote machen. Ob die Gewinner aus den neuen oder den alten Medien kommen werden, ist noch völlig offen. Nur eines ist klar: Die die jetzt schlafen, werden sicher nicht dabei sein.

Lebst du noch – oder bloggst du schon?

ARohnke am Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Achim RohnkeAngeblich bloggt die Welt – glaubt man zumindest den einschlägigen Medien. In Blogs werden Trends gesetzt, Meinungen gemacht, Lügner entlarvt, Machenschaften aufgedeckt und Helden gestürzt. Nur wann und wer bloggt denn eigentlich – diese Frage hat für mich noch niemand ausreichend beantwortet. Rund 11 Prozent aller Online-Nutzer haben laut ARD/ZDF-Onlinestudie2007 zumindest selten ein Weblog besucht. 76 Prozent davon rufen lediglich Informationen ab, ohne selbst Beiträge zu verfassen. Die Gemeinde der Blogger wird also immer überschaubarer. Aber wenn jemand bloggt, dann ist er laut „Media Perspektiven“ “… durch die ständige Interaktion in der Blogosphäre engagierter und vergleichsweise aktiv“. Sind die Besucher dieser Website also aktiver als der Rest der Onlinewelt? Das wollen wir mit diesem Blog herausfinden. Teilen Sie uns mit, wie wichtig Ihnen der elektronische Austausch der Branche ist – schauen Sie vorbei in unserem Radioblog und diskutieren Sie mit uns die spannenden Themen der Radio(Werbe)welt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Achim Rohnke, Geschäftsführer AS&S Radio


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