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Maria am Donnerstag, den 10. Juni 2010

Hallo Zusammen,

kaum zu fassen aber wahr: Ich habe Rock am Ring 2010 tatsächlich unbeschadet überstanden und erfreue mich bester Gesundheit! Dies ist besonders erstaunlich, da ich mir im Kollektivwahn größte Mühe gegeben habe, meiner Gesundheit zu schaden. Nicht mal das Rumspringen in der Pfütze zu den Klängen von The Hives hat mir eine Erkältung beschert. Also bitte nicht falsch verstehen! Ich möchte mich selbstverständlich keineswegs beschweren, aber ich bin einfach äußerst überrascht! Na ja, wer weiß, wie es kommenden Montag um mich stehen wird, da mich dieses Wochenende Besuch von meiner Schwester erwartet. Wir werden sehen…

Auf jeden Fall war ich diese Woche schon besonders pflichtbewusst und habe mich nicht erst mal ein paar Tage erholt. Nein! Ich war sogar schon zwei Tage lang hier im D-Bau und habe verhältnismäßig heiter oder mürrisch (je nach Perspektive) aus Excel-Daten Präsentationen gebaut. Bei einer solchen Sisyphusarbeit kommt mir mein vermutlich angeborener Perfektionismus Gott sei Dank sehr zugute. Und da man bei reiner Formatierungsarbeit auch nur geringfügig die grauen Zellen aktivieren muss, war es letztlich wahrscheinlich genau das Richtige, nachdem ich die Hälfte der Zellen vermutlich am Nürburgring verloren habe. ;) Mein “Auftraggeber” Christoph schien jedenfalls ganz zufrieden am Ende..

Und zum Ausgleich gab es gestern zum Feierabend auch noch ein nettes Cometogether mit den Kollegen. Denn in Frankfurt fand mal wieder die J.P. Morgan Corporate Challenge statt. Dabei handelt es sich um einen Lauf über 5,6 Km durch Frankfurts Innenstadt, an dem Firmen teilnehmen können. Und das lassen wir uns ja nicht 2 mal sagen!! Außerdem dient es auch immer einem guten Zweck, da J.P. Morgan im Zuge der Challenge z.B. die “Stiftung Deutsche Sporthilfe” unterstützt. Ich bin zwar leider nicht mitgelaufen (ich sehe einfach nach 2 Minuten aus, als bräuchte ich ein Sauerstoffzelt!!), aber zumindest habe ich die Kollegen mit ein paar weiteren “Nichtläufern” begleitet und seelisch und moralisch unterstützt. Na gut, und ein Bierchen haben wir auch getrunken… ;) Auf jeden Fall war es mal ein nettes Beisammensein außerhalb des hr-Geländes! Wie stolz wir alle auf unseren Kai waren, als er als erstes wieder bei uns am Stand ankam!! War von euch denn jemand dabei??

Na ja, wer weiß, vielleicht kann ich mich nächstes Jahr dazu motivieren auch mal mitzulaufen. Bis dahin kann ich noch ein bißchen im Halbdunkeln durch einsame Parks laufen und trainieren… ;)

Ein schönes Wochenende und bis nächste Woche

Maria

Auf den Inhalt kommt’s an

MLoeb am Mittwoch, den 14. November 2007

Als das digitale Zeitalter im Hörfunk begann, war auch die Vorraussetzung zur Kompression von Audiosignalen geschaffen – mp3 hat die Welt verändert. Heute gibt es viele Verbreitungswege, durch die Radiohörer immer und überall und gegebenenfalls auch zeitversetzt erreichbar sind. Es ist nichts Neues, dass unsere Gesellschaft mobil ist. Der Radiohörer war es schon lange – zum Beispiel mit dem Autoradio. Aber das Sendegebiet war begrenzt und wenn er seine Lieblingssendung verpasst hatte, dann hatte er sie verpasst. Das ist heute anders. Jetzt kann der Hörer auch in der U-Bahn, beim Bergsteigen, im Café oder im Urlaub sein Wunschradioprogramm abrufen – zeitunabhängig als Stream oder On-Demand-Dienst. Zumindest wenn er es will.

Warum sollte ein Hörer gerade auf das Programmangebot der Öffentlich-Rechtlichen nicht verzichten wollen?

Klar, weil er nur hier einen zentralen „Contentprovider“ findet, der ihm qualitativ hochwertige Sendungen und aktuelle, verlässliche Informationen zu allen Themen und Lebensbereichen liefert. In 2006 entstanden im ARD Hörfunk täglich rund 83.900 Minuten Programm, davon 25.000 Minuten im Bereich Information und Service, 5.900 Minuten Beiträge zu Themen aus Kultur und Bildung und 6.300 Minuten Unterhaltungssendungen. Nur zur Erinnerung: ein Tag hat 1440 Minuten. Unter der Dachmarke ARD entsteht also täglich eine enorme Programmvielfalt, die eine freie und umfassende Meinungsbildung möglich macht. Wer was zu sagen hat, der sagt es in der ARD. Wer mitreden können will, der hört ARD Radios. Neben großen, aktuellen Themen aus Politik, Zeitgeschichte und Gesellschaft ist bei den Öffentlich-Rechtlichen auch Platz für Nischenprogramme und Specials zu Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Content ist und bleibt King. Und genau darin liegt das Kapital und die Kompetenz des ARD-Hörfunkbouquets. Die ARD trägt per Programmauftrag Verantwortung für die Bildung der Gesellschaft. Und die junge Generation erreicht man häufig nur noch online oder auf mobilen Endgeräten. Es ist also Zeit für ARD 2.0. Schließlich zahlt der Nutzer Rundfunkgebühren und kann erwarten, dass das Angebot der Öffentlich-Rechtlichen auf allen Verbreitungswegen präsent ist.  


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