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Radio meets Social Media

Stefanie Muth am Donnerstag, den 20. Oktober 2011

Schon wieder ich,                               

denn meine liebe Kollegin Valeria hat mich für ihren sehr wohlverdienten Urlaub für ein paar Tage verlassen und genießt ihre Zeit „out of work“, die Glückliche. Ab nächster Woche ist sie aber schon wieder mit an Bord, um unseren Blog tatkräftig zu unterstützen. Das soll aber meinem Schreibeeifer keinen Abbruch tun. Es gibt ja noch einiges zu berichten, so zu Beispiel findet diese Woche in München die Messe Medientage statt.

Dazu sind all diejenigen aufgerufen vorbeizuschauen, die sich mit Medien tagtäglich auseinandersetzen und solche die interessierte Mediennutzer sind. Vorgestellt werden von rund 6000 Experten die Neuheiten aus Broadcast, Internet und Multimedia, Mobilkommunikation, Produktion und Medienfachpresse. Das Event gilt als eine der Plattformen der Medienbranche. Top-Radiothemen in diesem Jahr werden diese sein:

  1. Welches Potenzial hat Radio im Social Media?
  2. Drive Time = Radio Time – Wie kann sich Radio im vernetzten Auto der Zukunft noch behaupten?
  3. Personality der Radiomoderatoren
  4. Zur Zukunft des digi­ta­len Hörfunks in Deutschland und Europa
  5. Erfolgsaussichten von DAB+  

Na das sind doch mal Themen die Diskussionsmaterial bieten.

Mich persönlich würde der erste Schwerpunkt interessieren, denn meiner Meinung nach kann sich Radio dem Thema Social Media nicht mehr entziehen. Social Media ist so präsent und allgegenwärtig, das es auch vor Radio kein mehr Halten machen kann. Zumal auf jeder zweiten Webseite, so würde ich schätzen, die Icons für Facebook, Twitter, YouTube, MySpace, Google+ und Co. gesetzt sind, die uns direkt mit unseren Sozialen Netzwerken verlinken. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass Radio durch soziale Netzwerke mehr Reichweiten generieren kann, denn letztendlich zählt doch noch das Programm. Es ist doch eher seltener der Schritt, dass Radiosender durch ihre Präsenz in Twitter oder Facebook mehr Hörer gewinnen. Da scheint der altmodische Weg eher von der alten Dame Radio zum Kind Internet zu gehen. Aber nichtdestotrotz gehört es auch für Radio heute dazu in den Kontakt mit seinen Hörern zu treten und dazu müssen sie dorthin gehen, wo diese sich mittlerweile aufhalten (und zwar im WWWeb). Denn schließlich bestimmen die Hörer die Radioinhalte mit.

Übrigens hat die ARD-Onlinestudie 2010 ermittelt, dass 12% aller Internetuser Radio auch online hören, das spricht für ein reges Interesse an Crossmedialer Nutzung! Außerdem scheinen 39% der Internetuser ein Profil in einer Social Media-Plattform zu halten. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor. Man erkennt also schon den deutlichen Aufwärtstrend, der voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht zum Erliegen kommen wird.

Andersherum ist es auch für den Hörer leichter mit dem Lieblingssender zu kommunizieren, denn die Hemmschwelle schwindet, wenn man mit einem Klick den Musikwunsch im Web posten kann als zum Hörer greifen zu müssen.

Na und außerdem ist auch unser Blog ein soziales Netzwerk. Also dann kann ich kaum ein schlechtes Wort darüber verlieren, oder?

Jetzt bin ich aber von den eigentlichen News abgekommen. Zurück zu den Medientagen selbst. Die Messe findet zwischen dem 19. und 21. Oktober im Congress Center in München statt, also sputet euch, sonst verpasst ihr die grandiose After Party! Wenn ihr eine gesonderte Einladung habt, könnt ihr sogar an der Nacht der Medien teilnehmen. Das ist das Get-Together in einer der exklusivsten Locations in München. Schaut euch doch selbst mal das Video des Gastgebers dazu an. Schick, schick! Was ein erhebendes Gefühl es sein muss, für diese Party eine Einladung ergattern zu können.

Ich weiß diese News sind nicht mehr taufrisch, aber letzte Woche fand auch die Medienlese in Hamburg statt, ausgerichtet von unserer Geschäftsführerin der ARD-Werbung Elke Schneiderbanger und dem NDR-Intendant Lutz Marmor. Dabei wurden alle kommenden TV-Ereignisse vorgestellt und das ein oder andere Gespräch mit einem der zahlreichen Prominenten gewechselt. Highlight des Abends stellten die Vorstellungen der demnächst im Vorabend startende Regionalkrimi Serie „Heiter bis Tödlich“ (u.a. mit Christian Tramitz), der neuen “Tagesshow” von Thomas Gottschalk sowie außerdem der Einführung des brandneuen Quiz mit Kai Pflaume dar. Das scheint ja mal ein ganz schöner Promiauflauf gewesen zu sein!

So an dieser Stelle bleibt mir nichts anderes übrig als euch einen schönen Wochenausklang zu wünschen

eure Steffi

12 Thesen

CLea am Montag, den 3. Dezember 2007

Die T-Systems hat hier ein Thesenpapier zum Download bereit gestellt, das die nach Meinung der Media Broadcast zwölf wichtigsten Voraussetzungen zur erfolgreichen Einführung von Digital Radio skizziert. Als entscheidender Faktor wird die “gezielte, massive Endgerätepenetration” genannt. Weiter sei die Konzeption neuer Programmformate, die in dem Papier tatsächlich als “die Betrachtung des Undenkbaren” bezeichnet wird, nicht ganz unerheblich für den Take Off der alten Ente DAB. Diesen neuen Formaten wird natürlich nicht von “Must-Carry-Angeboten” – so der T-Ausdruck für die bestehenden öffentlich-rechtlichen und privaten Radiomarken – sondern vom großen, mysteriösen Plattformbetreiber höchstpersönlich Leben eingehaucht. Alles weitere bitte selbst lesen und Meinung bilden. Solange das Thesenwerk der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung dient, kann’s ja nicht schaden…

Auch wenn ich mir zu den Themenbereichen Qualitäts-Content, journalistische Unabhängigkeit, Medienmarken usw. noch den ein oder anderen Satz mehr gewünscht hätte, stimme ich in einem Punkt sogar gerne zu. Solange es sowas hier nur für UKW gibt, wird’s mit Digital sicher noch eine Weile klemmen:

 

 

 

 

 

Neuer DAB-Empfänger

CLea am Donnerstag, den 22. November 2007

Cowon D2Bin beim Stöbern im Netz zufällig über diesen Artikel gestolpert. So wie es aussieht, gibt es jetzt endlich das DAB-Empfangsgerät, von dem alle, die sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigen, schon immer geträumt haben. Ein portabler Multimedia-Player/ Digital Radio-Receiver mit riesigem Display zur Darstellung von Datendiensten und Touch-Screen-Bedienung. Wenn das gute Stück jetzt noch rückkanalfähig (W-Lan oder UMTS) wäre, könnte man wirklich meinen die Gebete der DAB-Streiter seien endlich erhört worden. Ich erinnere mich dunkel daran, dass die T-Systems und 89.0 RTL bei der IFA 2005 mit einem PDA und einer an einen WLan-Router angeschlossenen Terratec DR1-Box die Möglichkeiten, die so ein Gerät bieten würde, simuliert haben. Wenn die Demo-Templates immernoch im Datenstream von 89.0 RTL digital versendet werden, könnte man die damals porogrammierten Dienste jetzt theoretisch erstmals “in echt” sehen…

Angeblich ist das Gerät ab sofort in den großen CE-Fachmärkten erhältlich. Auch das wäre eine Neuerung, konnte man DAB-Empfänger doch bislang nur mit dem nötigen Glück in gut sortierten HiFi-Spezialgeschäften kaufen und war ansonten auf die Internetbestellung angewiesen. Ich bin gespannt…


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