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Pressemitteilung der Radiozentrale

CLea am Dienstag, den 22. Januar 2008

Meine liebe Kollegin Susanne Baldauf von der Radiozentrale schickte mir gerade diese Pressemitteilung, die es verdient möglichst rasant verbreitet zu werden. Podcasting, Web- und Digital Radio rocken nämlich nur, weil Radio prinzipiell rockt und zwar kräftig. Nicht, dass das hier in Vergessenheit gerät…

Höchster Werbemarktanteil für Radio seit 2000 / MedienRat-Institut erwartet weiteren Erfolgskurs für Radio/Audio

 Berlin, 21. Januar 2008 – Mit einem Brutto-Werbemarktanteil von 6,2 Prozent und einem absoluten Bruttowerbevolumen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro fährt die Radiobranche im Jahr 2007 ihr bestes Ergebnis seit der Jahrtausendwende ein. Mit einem siebenprozentigen Umsatzplus setzte sich der Hörfunk im ver-gangenen Jahr nach der Außenwerbung auf Platz 2 der Wachstumsbranchen.
(Quelle: Nielsen Media Research, Entwicklungsverlauf s. Chart im Anhang).  „Ein Feuerwerk an Angebotsformen und innovativen Aktionen hat Radio in 2007 stärker in den Fokus gerückt, zahlreiche Neu-Kunden konnten gewonnen werden. Kein anderes Massenmedium hat sich die Potentiale aus dem Web so schnell nutzbar gemacht. Und auch 2008 wird Radio seine Kernstärken weiter ausspielen, auf digitale und crossmediale Ansätze übertragen und damit neue Chancen im wachsenden Audiomarkt zusätzlich ergreifen“, resümiert Lutz
Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale.
 Zu dieser Einschätzung kommt auch die gerade veröffentlichte Studie „Media-trend 2008“ des MedienRat-Instituts in Berlin, wonach Radio/Audio gemeinsam mit dem Sektor Mobile Media nach Internet die größten Wachstumschancen zugeschrieben werden. 58,3 Prozent der befragten Medienexperten erwarten im neuen Jahr für das Internet eine positive Entwicklung. 16,7 Prozent sagen dies für den Radio-/Audiobereich voraus, ebenfalls 16,7 Prozent rechnen für Mobile Media mit Wachstum. Für den Sektor Radio/Audio stellt dies im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung dar (2006: 10,5 %). Leicht erholt zeigt sich das Fernsehen, bei dem inzwischen fast jeder zehnte Medienexperte eine gute Entwicklung prognostiziert. Mehr Informationen zur Expertenstudie unter www.medienrat-institut.de 

Lutz Kuckuck: „Wir sehen in solchen Ergebnissen den Beweis dafür, dass Radio nicht nur aktiv den Sprung in die digitale Welt gestaltet, sondern seine vielfältigen Aktivitäten auch bereits im Markt verankern konnte.“

Kreatives Crossmediales Audiotainment

Jens Desens am Dienstag, den 6. November 2007

Jens DesensIch weiß nicht, wie Sie sich diese fantastische Marketing-Wort-Konstruktion übersetzen – ich verstehe und erkläre sie gerne wie folgt:

Meine Mutter sagte einmal: Junge, hast du schon gehört? Unser Nachbar hat heute sein Portemonnaie in der Mülltonne verloren, soll noch Geld drin gewesen sein. Kannst ja mal schauen, ob du es findest. Und wenn du gehst, kannst du bitte unseren Müll mitnehmen, und auf dem Zettel hab ich noch ein paar Dinge aufgeschrieben, die du bitte einkaufen gehst!“

Heute würde ich meine Mutter als mein Vorbild für kreatives (sensationeller Einstieg mit dem Nachbarn), crossmediales (das gesprochene Wort verlängert in Schriftform) Audiotainment (authentisch erzählt, spannend und verständlich) bezeichnen. Unsere Arbeit und unser Erfolg im Radio ist heutzutage immer nur so gut, wie wir die Ziele unserer Kunden in einer schönen, authentischen Geschichte erzählen können, die uns der Hörer abnimmt. Die Geschichte muss nachvollziehbar sein und so einfach, dass der Hörer sie versteht und in ein Handeln im Sinne des Kunden umsetzen kann. Radio ist hier der perfekte Einstieg für einen Werbekunden, dem Hörer/seinem potentiellen Kunden eine Geschichte zu erzählen. Radio ist authentisch, es hat einen hohen Vertrauenswert und es erreicht zu erschwinglichen Preisen eine Masse an Menschen. Und das bis zur kleinsten regionalen Einheit. National agieren, Ziele regional erreichen.

Aus dem Radio heraus kann die Geschichte dann zum Beispiel ins Internet verlängert werden. Oder mit Stunts, Events und Promotions am POS ihre großes Finale erreichen. Radio ist der Ausgangspunkt, alle weiteren Medien bauen dann auf das Ziel des Werbekunden auf. Mit dem Medium Radio ist meist mehr zu erreichen, als man annimmt. 

Die Geschichte mit meiner Mutter ging jedenfalls so aus, dass ich tatsächlich ein Portemonnaie mit 5 Mark im Müll fand. Wer es da wirklich hingelegt hat, habe ich nie erfahren. Die Geschichte war so gut, dass ich selbst heute gern den Müll raus bringe. Man könnte ja eine Brieftasche finden. Schauen Sie doch auch mal nach und wenn Sie eine finden, dann schreiben Sie mir. Das ist dann auch crossmedial!


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