Archiv des Tags ‘Community’

Gute Nacht

Maria am Mittwoch, den 21. April 2010

Hallo Hallo,

da bin ich wieder… zwar ein wenig übernächtigt, aber deshalb nicht schlecht gelaunt! Gut, wem sollte man auch die Schuld daran geben, wenn man aus freien Stücken erst gegen 4 Uhr im Bett liegt!? ;)

Wie auch immer mein nächtliches Schlafverhalten aussieht, so soll dieses natürlich keinesfalls die Qualität des Blogs beeinträchtigen! Dementsprechend habe ich auch heute wieder ein paar spannende Infos für euch in petto…

So z.B. die Ankündigung des ADC-Gipfels 2010: Vom 12. bis 16. Mai veranstaltet der Art Directors Club für Deutschland e.V. hier bei uns in Frankfurt ein Festival, welches das größte Treffen der Kreativbranche im deutschsprachigen Raum darstellt. Die Veranstaltung steht diese Jahr unter dem Motto “The Clash of Creative Culture” und bietet ein sehr interessantes Programm mit Ausstellung, Kongress und Awards Show. Erstmals präsentieren sich auch die ”ADC Junior Days” innerhalb des großen Gipfels, so dass sich dieser als geeignete Plattform und Chance für junge, kreative Nachwuchskräfte anbietet. Ich finde das Programm insgesamt jedenfalls sehr ansprechend und werde zumindest die Ausstellung in der Frankfurter Messe besuchen. Die Tageskarten für die Ausstellung sind mit Stundentenrabatt auch wirklich erschwinglich, wenn man nicht unbedingt noch zum Kongress gehen möchte. Sonst wird es doch ein bisschen teurer. Aber lohnen wird sich sicherlich auch das! Vielleicht lege ich auch einfach ein paar Extrastunden Arbeit ein…

Und wo wir schon beim Thema “Arbeit” sind: Unsere Homepage wurde bzw. wird gerade bearbeitet, so dass euch in kürze eine wesentlich übersichtlichere Startseite erwartet. Laut Insider-Infos kann es sich eigentlich nur noch um wenige Minuten handeln. Aber darauf lasse ich mich natürlich keineswegs festnageln! Im Zweifelsfall verweise ich an dieser Stelle gerne auf meine rheinländische Verwandschaft zu Konrad Adenauer und sage nur: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?” ;)

Des Weiteren habe ich noch zu vermelden, dass unsere “Radiostars” jetzt bei facebook sind!! Wenn das mal nicht am Puls der Zeit ist… Die reihen sich doch super ein auf meiner Fan-Liste neben der hardcore Metal-Band “Disturbed“!! :D Aber warum nicht vielseitig sein? Letztlich doch viel spannender…

Dann wünsche ich einen schönen Tag an alle! Ich gehe jetzt schlafen…

Mit besten Grüßen

Maria

Radiocamp 2009

CLea am Donnerstag, den 13. November 2008

Eine nette Idee von netten Hamburger Jungs: http://www.radiocamp.mixxt.de/. Radio.de, Laut.FM und Co wollen im Januar einen Kongress zum Radio der Zukunft in Hamburg veranstalten. Basis der Aktivitäten ist die oben angegebene Community-Website. Bislang tummeln sich hier erst ein paar Verrückte, die für ihren Hörfunkfanatismus alles tun würden, aber wer weiß…möglicherweise entwickelt sich ja eine fruchtbare Diskussionsplattform aus der spannende Ideen und letztendlich tatsächlich eine spannende Veranstaltung hervorgehen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen – die (Web-)Radiowelt ist schließlich so klein, dass man immer ein bekanntes Gesicht trifft.

Onlinecommunities öffentlich-rechtlicher Radiosender

Steffen Persiel am Donnerstag, den 31. Januar 2008

Steffen PersielAntikes Einzelstück °rar° selten!! So könnte man die Onlinecommunity eines öffentlich-rechtlichen Radiosenders anpreisen, würde man sie bei eBay versteigern. Ob sich letztendlich auch ein Käufer findet, ist eine andere Frage.

Der Hessische Rundfunk zählt mit seiner Onlinecommunity hinsichtlich Mitgliederstärke zu den Top3 unter den deutschen Radiosendern – und ist damit eine große Ausnahme. Der schleswig-holsteinische Sender R.SH führt die Rangliste mit 130.000 Nutzern an, darauf folgen Antenne Bayern mit 105.000 und die hr-Community mit 56.000 Mitgliedern.

Von allen 240 deutschen Sendern, die die Radiozentrale auf ihrer Website auflistet, betreibt sogar nur jeder zehnte eine eigene Onlinecommunity, wie meine Marktrecherche zeigt. Woher rührt die Zurückhaltung (privater und öffentlich-rechtlicher) Sender in Sachen Online-Communitys? Und das in Zeiten, in denen etablierte Medienunternehmen immer stärker ins Web 2.0 und Social Networks investieren.

Ein Grund dürfte sein, dass Radiosender ihre Websites nicht als Kernkompetenz ansehen. Ein Livestream plus Studiowebcam und Moderatoreninfos werden oft als ausreichend betrachtet, um die Hörer zufrieden zu stellen. Als Instrument zur Hörerbindung und -gewinnung werden Websites bzw. Communities hingegen nicht betrachtet – sonst wären sie in der Radiolandschaft nicht so selten.

Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen sich sogar der Kritik erwehren, übermäßig in ihre Onlineangebote zu investieren und so die private Konkurrenz zu schwächen. Doch zumindest im Bereich des Hörfunks kann den gebührenfinanzierten Stationen kein Vorwurf der Verschwendung gemacht werden.

Auch beim eingangs erwähnten Hessischen Rundfunk bieten die simplen Chats und Foren keine besonderen Funktionen – aber trotzdem werden sie von erstaunlich vielen Menschen genutzt. Es ist offenbar eine loyale Nutzerschaft, die sich der hr in den letzten Jahren aufgebaut hat, und die es noch immer in die etwas altbacken wirkende Community zieht. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis mehr und mehr User zu Communities mit höherem „Spaßfaktor“ abwandern.

Doch selbst private Vorreiter wie zum Beispiel Antenne West, die mit  friendel.com ein ausgereiftes Social Network auf die Beine gestellt hat, kämpfen noch mit mangelnder Nutzerakzeptanz. Bislang meldeten sich dort erst wenige tausend User an.

Es scheint so, als wäre das antike Einzelstück bei den Nutzern derzeit noch beliebter als die modernen Lifestyle-Produkte. Doch ohne regelmäßige Pflege verblasst irgendwann auch das schönste Erbstück und es landet auf dem Dachboden – oder bei eBay.

Steffen Persiel (25) studiert BWL an der Leuphana Universität Lüneburg und hat auf seiner Website 25 Onlinecommunities deutscher Radiosender unter die Lupe genommen.

Gastbeitrag in der KW5

CLea am Mittwoch, den 30. Januar 2008

Es ist schon ein Kreuz mit dem Internet: Die einen wollen gerne, dürfen aber nicht, die anderen dürfen, können aber nicht und die dritten können, wollen aber nicht.

Die Onlineauftritte der deutschen Hörfunkstationen könnten unterschiedlicher nicht sein, nur eines scheinen sie gemein zu haben: So richtig prima sind sie nicht. Alles redet von Web 2.0, und klassizistische Medienunternehmen wie zum Beispiel der Madsack Verlag oder die WAZ-Gruppe investieren fleißig in Social Networking-Sites und andere fortschrittliche Plattformen. Nur die Radiobranche schlafwandelt äthertrunken weiter und träumt davon, dass Tim Berners-Lee nie geboren wurde. Ist es wirklich so schlimm? Gibt es noch Rettung?

Kritische Worte im Bezug auf die Online-Communitys deutscher Radiosender gibt es ab morgen hier im radio.blog zu lesen. Vor zwei Tagen bekam ich eine Mail von Steffen Persiel. Steffen studiert BWL und Marketing an der Uni Lüneburg und hat den ganzen WWWahnsinn mal näher unter die Lupe genommen. Die Zusammenfassung seiner Studie, die er uns zur Veröffentlichung im Blog anbot, liest sich sehr spannend, daher geben wir seiner kritischen Stimmen gerne Raum sich zu artikulieren. Noch viel lieber lassen wir kritische Stimmen für ihre eigenen Worte auch geradestehen. Daher habe ich gesagt, “Herr Persiel”, habe ich gesagt, “Herr Persiel, schreiben Sie doch mal einen Gastbeitrag, von dem wir uns dann präventiv distanzieren können. Wir werden jedwede Verbindung zu ihnen leugnen und im Zweifel behaupten, Lüneburg sei nur eine kollektive Wahnvorstellung der Nachkriegsgeneration. Einverstanden?”

Viel Spaß dann ab morgen mit dem Gastbeitrag von Steffen Persiel!

Die Jungs aus dem Norden sind so leicht zu manipulieren…

Radio – Generation Zukunft

Lutz Kuckuck am Mittwoch, den 12. Dezember 2007

Lutz Kuckuck„Mit Radio erreichen Sie immer die Richtigen. Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf.“So lautet der Claim unserer aktuellen Imagekampagne pro Radio. Diese Schlüssel-Botschaft gilt nicht nur heute sondern auch ganz besonders in der konvergenten Medienwelt von morgen.  

Die aktuelle JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest kommt zu dem Resultat, dass Radio seine Position bei den Jugendlichen durch die Nutzung der vielfältigen digitalen Empfangswege und -möglichkeiten deutlich stärken wird. Radio entwickelt sich durch die neuen Nutzungswege und -formen immer mehr zum Audioallrounder. Audio, verstanden als alle digitalen Facetten und Verbreitungsformen von Radio, gewinnt in der konvergenten Medienlandschaft deutlich an Relevanz. Warum? Das tägliche Medienzeitbudget ist begrenzt. Die Folge: Mit zunehmendem Medienangebot steigt die parallele Nutzung, die aufmerksamkeitsgerichtete hingegen sinkt. Kein Medium eignet sich für die Parallelnutzung und damit zur Tagesbegleitung besser als Radio bzw. Audio.  

Neben seiner bekannten Rolle als unverzichtbares Reichweitenmedium wird Radio/Audio künftig auch als Individualmedium eingesetzt. Mit Webradios und Podcasts gehen Radio-/Audioangebote an den Markt, die sich nur an wenige Hörer wenden können, mit vertiefenden Hintergrundinfos oder Special Interests. Über solche Nischenangebote erreichen Werbungtreibende ihre Zielgruppe ohne Streuverlust, mit einem entsprechend höheren TKP. Die Hörer bewerten die Programmbausteine, innerhalb der Communities tauschen sich die Mitglieder untereinander aus. Die Anbieter wissen immer besser, was die Hörerschaft wünscht.  

Das Radio von morgen „denkt“ weiter und stellt – bei Bedarf – aus den Kenntnissen über die Interessen und Vorlieben des einzelnen Hörers zusätzliche und ganz individuelle Angebote zusammen, die jederzeit abgerufen werden können. Künftig erledigt eine Software die Zusammenstellung des eigenen Programms, Sensoren helfen, die verschiedenen Senderangebote, Podcasts oder Musiktitel passend zur Gemütsverfassung abzuspielen und einzusetzen. Zusatzdienste wie Bildinformationen sind ebenso normal wie Interaktivität und direkte Bestellfunktionen.  

Angebote der Werbewirtschaft können somit ganz gezielt an eine Käufergruppe versendet werden, die auf Grund ihrer Aktivitäten oder ihrer momentanen geografischen Position für bestimmte Themen besonders empfänglich sind. Das steigert die Attraktivität des Programms, und die Wahrnehmung einer Werbebotschaft wird von der Zielgruppe als besonders positiv empfunden. 

PS: Was die digitale Radiowelt der Werbewirtschaft bietet, haben wir auch in einer anschaulichen, unterhaltsamen Video-Soap dargestellt. Hier einen Blick in die Zukunft werfen: http://www.radiozentrale.de/site/590.0.html


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