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MLoeb am Mittwoch, den 14. November 2007

Als das digitale Zeitalter im Hörfunk begann, war auch die Vorraussetzung zur Kompression von Audiosignalen geschaffen – mp3 hat die Welt verändert. Heute gibt es viele Verbreitungswege, durch die Radiohörer immer und überall und gegebenenfalls auch zeitversetzt erreichbar sind. Es ist nichts Neues, dass unsere Gesellschaft mobil ist. Der Radiohörer war es schon lange – zum Beispiel mit dem Autoradio. Aber das Sendegebiet war begrenzt und wenn er seine Lieblingssendung verpasst hatte, dann hatte er sie verpasst. Das ist heute anders. Jetzt kann der Hörer auch in der U-Bahn, beim Bergsteigen, im Café oder im Urlaub sein Wunschradioprogramm abrufen – zeitunabhängig als Stream oder On-Demand-Dienst. Zumindest wenn er es will.

Warum sollte ein Hörer gerade auf das Programmangebot der Öffentlich-Rechtlichen nicht verzichten wollen?

Klar, weil er nur hier einen zentralen „Contentprovider“ findet, der ihm qualitativ hochwertige Sendungen und aktuelle, verlässliche Informationen zu allen Themen und Lebensbereichen liefert. In 2006 entstanden im ARD Hörfunk täglich rund 83.900 Minuten Programm, davon 25.000 Minuten im Bereich Information und Service, 5.900 Minuten Beiträge zu Themen aus Kultur und Bildung und 6.300 Minuten Unterhaltungssendungen. Nur zur Erinnerung: ein Tag hat 1440 Minuten. Unter der Dachmarke ARD entsteht also täglich eine enorme Programmvielfalt, die eine freie und umfassende Meinungsbildung möglich macht. Wer was zu sagen hat, der sagt es in der ARD. Wer mitreden können will, der hört ARD Radios. Neben großen, aktuellen Themen aus Politik, Zeitgeschichte und Gesellschaft ist bei den Öffentlich-Rechtlichen auch Platz für Nischenprogramme und Specials zu Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Content ist und bleibt King. Und genau darin liegt das Kapital und die Kompetenz des ARD-Hörfunkbouquets. Die ARD trägt per Programmauftrag Verantwortung für die Bildung der Gesellschaft. Und die junge Generation erreicht man häufig nur noch online oder auf mobilen Endgeräten. Es ist also Zeit für ARD 2.0. Schließlich zahlt der Nutzer Rundfunkgebühren und kann erwarten, dass das Angebot der Öffentlich-Rechtlichen auf allen Verbreitungswegen präsent ist.  

Lebst du noch – oder bloggst du schon?

ARohnke am Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Achim RohnkeAngeblich bloggt die Welt – glaubt man zumindest den einschlägigen Medien. In Blogs werden Trends gesetzt, Meinungen gemacht, Lügner entlarvt, Machenschaften aufgedeckt und Helden gestürzt. Nur wann und wer bloggt denn eigentlich – diese Frage hat für mich noch niemand ausreichend beantwortet. Rund 11 Prozent aller Online-Nutzer haben laut ARD/ZDF-Onlinestudie2007 zumindest selten ein Weblog besucht. 76 Prozent davon rufen lediglich Informationen ab, ohne selbst Beiträge zu verfassen. Die Gemeinde der Blogger wird also immer überschaubarer. Aber wenn jemand bloggt, dann ist er laut „Media Perspektiven“ “… durch die ständige Interaktion in der Blogosphäre engagierter und vergleichsweise aktiv“. Sind die Besucher dieser Website also aktiver als der Rest der Onlinewelt? Das wollen wir mit diesem Blog herausfinden. Teilen Sie uns mit, wie wichtig Ihnen der elektronische Austausch der Branche ist – schauen Sie vorbei in unserem Radioblog und diskutieren Sie mit uns die spannenden Themen der Radio(Werbe)welt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Achim Rohnke, Geschäftsführer AS&S Radio


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