Markus Kavka zum Thema Radio

Markus Kavka schrieb uns, was ihn persönlich mit dem Radio verbindet und was dieses Medium für ihn bedeutet:

“Ich bin ein Kind des Radios, und zwar ein leibhaftiges. Das Radio war für mich das Tor zur Welt, der Zugang zu wirklich guter Musik und vernünftigen Inhalten – also Dingen, die mir während meiner Adoleszenz ansonsten in meinem kleinen bayerischen Dorf verwehrt blieben. Ich saß tage- und nächtelang vor dem Empfänger, schnitt mit, schrieb mit und lauschte gebannt. Schon früh wusste ich: Das will ich auch mal machen. Hab ich dann auch. So gesehen sind meine Tage beim Radio der Grundstein für alles, was da später noch in den Medien folgen sollte.
Nach wie vor schätze ich das Medium Radio. Ich mag die Unmittelbarkeit und die permanenten Überraschungen, die es für einen parat hält. Und wenn es nach mir geht, darf sich das Radio auch gerne weiterhin auf seine Tugenden besinnen und dabei stets spannend bleiben. Neulich fuhr ich so lange im Auto um den Block (und eben nicht in die Garage), bis die Sendung, die ich bei Radio Eins in Berlin verfolgte, zu Ende war. Das ist Radio.”

Eine Reaktion zu “Markus Kavka zum Thema Radio”

  1. CLea

    Ha! In der Tat: Das ist Radio. Ist mir bei hr1 vor Kurzem auch so gegangen. Ich stand früh an der Tanke, um mir einen Wegekaffe für die Fahrt ins Büro zu kaufen und bin trotz hupendem Hintermann so lange sitzen geblieben, bis der Beitrag zu Ende war. Mehr davon!

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