Monatsarchiv für Februar 2009

jetzt aber schnell…

CLea am Donnerstag, den 19. Februar 2009

Wir haben einen sensationellen Anmeldestand für den AS&S Radio-Club 2009. Auch das Experiment “Berlin” scheint zu gelingen – mehr als die Hälfte der verfügbaren Plätze sind vergeben. Für mich ist das extrem erleichternd für alle Eingeladenen und Interessenten heißt das: Jetzt aber schhnell hier anmelden, bevor kein Platz mehr ist!

Sprecherforscher.de

CLea am Dienstag, den 17. Februar 2009

Erst bringt die Claudia bei Hastings alles durcheinander und jetzt mischt sie auch noch das Netz auf – mit einem feinen Blog von Sprecherforschern für Sprecherforscher. Ein echter Tipp. Hier gibt’s tolle neue (und alte) Sprecher, die noch keine Dauergäste im Gehörgang sind. Viel Spaß beim Stöbern und Mitbloggen. Ich find’s super.

Markus Kavka zum Thema Radio

Katja am Dienstag, den 17. Februar 2009

Markus Kavka schrieb uns, was ihn persönlich mit dem Radio verbindet und was dieses Medium für ihn bedeutet:

“Ich bin ein Kind des Radios, und zwar ein leibhaftiges. Das Radio war für mich das Tor zur Welt, der Zugang zu wirklich guter Musik und vernünftigen Inhalten – also Dingen, die mir während meiner Adoleszenz ansonsten in meinem kleinen bayerischen Dorf verwehrt blieben. Ich saß tage- und nächtelang vor dem Empfänger, schnitt mit, schrieb mit und lauschte gebannt. Schon früh wusste ich: Das will ich auch mal machen. Hab ich dann auch. So gesehen sind meine Tage beim Radio der Grundstein für alles, was da später noch in den Medien folgen sollte.
Nach wie vor schätze ich das Medium Radio. Ich mag die Unmittelbarkeit und die permanenten Überraschungen, die es für einen parat hält. Und wenn es nach mir geht, darf sich das Radio auch gerne weiterhin auf seine Tugenden besinnen und dabei stets spannend bleiben. Neulich fuhr ich so lange im Auto um den Block (und eben nicht in die Garage), bis die Sendung, die ich bei Radio Eins in Berlin verfolgte, zu Ende war. Das ist Radio.”

AS&S Radio-Club 2009 – Radio!Talk

Katja am Donnerstag, den 12. Februar 2009

Und der Radio-Wahnsinn geht noch weiter:

Am 17. März startet in Berlin die Veranstaltungsreihe “AS&S Radio-Club” unter dem Motto “Radio!Talk. Wenn Visionen Wirklichkeit werden.” Bei der Talkrunde kommen Vor-, Quer- und Lautdenker wie Markus Kavka, Sascha Lobo, Andreas Arntzen, Dirk Müller und Ingolf Lück und andere zu Wort.

Weitere Veranstaltungen folgen in Frankfurt (19. März), Düsseldorf (24. März), München (31. März) und Hamburg (1. April). Wenn Sie mehr erfahren möchten, klicken Sie einfach auf www.ass-radio-club.de.

Radiostars 2009

CLea am Mittwoch, den 11. Februar 2009

Ausgelassen tanzende und singende Menschen taumeln über die Flure des ehemaligen AFN-Gebäudes an der Bertramstraße. Mitarbeiter aus Marketing und Verkauf fallen sich gegenseitig um den Hals. Geschäftsführung und Betriebsrat pfeifen zusammen Geier-Sturzflug-Hits. Der Grund für die überbordende Fröhlichkeit: Es ist wieder Radiostars-Zeit!

Seit knapp zwei Wochen können Spots und crossmediale Kampagnen für den traditionsreichsten Kreativ-Wettbewerb für Radiowerbung eingereicht werden und am 14. Mai ist es dann endlich soweit, AS&S Radio verleiht die Radiostars 2009. Bis dahin hat jedoch vor allem die Jury noch jede Menge Arbeit. Es gilt, die besten Spots des vergangenen Jahres in sechs Kategorien zu finden. Text, Musik, Idee, SFX, Kampagne und Crossmedia sind die Disziplinen in denen die Radiostars vergeben werden. Glücklicherweise sind die Kampfrichter allesamt Profis, so dass wir auch in diesem Jahr wieder hervorragende Entscheidungen treffen werden. Neben dem ehrenwerten Vorsitzenden Burkhart von Scheven (Saatchi&Saatchi) werden unter anderen Christian Daul (Young&Rubicam), Matthias Lührsen (Hastings Audio Network), Niels Alzen (Scholz&Friends NRW), Willy Kaussen (kempertrautmann) und Robert Köhler (BAUHAUS AG) über Wohl und Wehe, Hopp oder Topp, Sekt oder Selters entscheiden. Alle weiteren Informationen zur Teilnahme und Einreichung, Fotos vom letzten Jahr und weitere wichtige Hinweise gibt es hier. Mein Tipp an den kreativen Leser: Spots einreichen und zu alten Smiths-Songs bangen und hoffen: Please, please, please, let me get what I want this time…

Das Radio und die Währungsunion, Teil 1

CLea am Sonntag, den 8. Februar 2009

Neulich an der Werbezeitentheke:

“Ich hätte gern 250 GRP.”

“Geschnitten oder am Stück?”

“In Breaks, bitte.”

“Darf’s ein bisschen mehr sein?”

“Nur in Berlin, bitte.”

“So, bitteschön. Macht 3,50 €.”

“Geben Sie mir nochmal die Hälfte drauf, bitte.”

“Gut. Das macht dann 5,25. Bitteschön.”

“Hier sind 3 €. Stimmt so.”

“Aber…”

“Tschühüß.”

Werbezeitenverkauf könnte eigentlich immer so einfach sein, wie in dieser alltäglichen Begegnung eines Werbezeitenfachverkäufers mit einem gewitzten Pagen, der GRP für den Haushalt seines Herrn einkauft. Leider stellt uns die Digitalisierung unseres Lieblingsmediums vor das ein oder andere Problem, das den Handel nicht mit der wünschenswerten Leichtigkeit von Statten gehen lässt. Während in der reichweitenstarken analogen Welt das Einkaufen von Werbezeiten und die folgende, zielgerichtete Planung nach wie vor nach Schema F oder vielmehr Schema Radio Xpert funktioniert, überraschen die aufstrebenden Webradiostationen mit “eigenen Messungen” zu Werbemittelkontakten und Hördauer. Was genau unter digitaler Reichweite zu verstehen ist, ist indes unklar. Klar ist, dass (Brutto-)kontakte einschaltgenau gemessen, abgerechnet und reportet werden können. Das bringt das Internet so mit sich. Klar ist auch, dass Radiostreams in der Regel aktiv eingeschaltet werden und den Hörer nicht den ganzen Tag begleiten. Das bringt die neue, noch nicht für alle alltägliche Nutzung via PC, WLAN-Radio oder Mobiltelefon. Die Kontakte, die von Werbetreibende via Webradio zu generieren sind, sind also – wenn auch nicht so zahlreich, wie in der analogen Welt – ihren Preis wert, vereinen sie doch die positiven Eigenschaften von Radio und Internet.

Die Kluft zwischen Werbe- und Responsekanal wird immer kleiner und doch werden die Hürden auf der Zielgerade höher: Wie ist eine ordentliche Planung über analoge und digitale Sender zu realisieren? Es gibt keinen allgemeinen Standard für die Messung von Webradio-Leistungswerten. Weder IVW, noch AGOF, AGMA oder andere halten eine technische Lösung parat, die eine Fusionierung der Webradiodaten in Datenbestände der klassischen Erhebungstools und somit einen Vergleich der Kontaktklassen erlauben würden.

Wollen wir alle auch weiterhin so viel Spaß mit unserem Lieblings(werbe)medium haben, müssen wir verhindern, dass die analoge und die digitale Hälfte kurz vor der Verschmelzung auseinanderdriften und so unser längst überfälliger Eintritt in die digitale Welt noch weiter herausgezögert wird.

Wir brauchen möglichst bald eine gemeinsame Währung oder zumindest eine genormte Schnittstelle, die es Agenturen und Kunden für die Übergangszeit, in der UKW und Digital noch ebeneinander existieren, erlaubt, Planungen über die gesamte Bandbreite von Radio zu realisieren. Es gilt, Radio als Ganzes zu begreifen und das Wort “crossmedial” im Zusammenhang mit Kampagnen, die im UKW- und Webradio laufen, aus unserem Wortschatz zu verbannen. Radio bleibt Radio. egal ob wellenförmig oder aus Nullen und Einsen bestehend. Damit unser Eintritt ins Amalgam Universum trotzdem nicht in Wut, Zähneklappern und den altbekannten Grabenkämpfen zwischen den Systemen endet, sollten wir alles daran setzen, eine gemeinsame, amalgamische Währung zu finden. Schließlich wollen wir unseren Kunden auf der anderen Seite der Theke auch weiterhin beste Qualität anbieten.

Neu: AS&S Radio Deutschland-Kombi Young&Online

CLea am Freitag, den 6. Februar 2009

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, weil sie besseres zu tun haben, als Radiopreislisten und Vermarkterhomepages zu lesen: Seit Anfang des Jahres bieten wir eine geradezu revolutionäre Radiokombi* an.

*(Eine Kombi ist eine Zusammenstellung verschiedener Einzelsender, mit der man die möglichst gleichmäßige Abdeckung eines Gebietes und einer Zielgruppe sicherstellt. Da es in der analogen Welt keine nationalen werbuntragenden Hörfunksender gibt, sind wir auf solche “Hilfskonstruktionen” angewiesen.)

Erstmalig in der Geschichte der Radiovermarktung haben wir analoge Sender und Webradiostationen in einer Kombi zusammengefasst. Da die Kontaktklassen “normales” Radio und Webradio leider bislang nicht vergleichbar sind (das ist ja die Crux…) war’s ein wenig bastelig, läuft aber inzwischen hervorragend. Die Kombinationsformel klingt erst einmal einfach, erfordert aber einiges an Koordination im Hintergrund: Zu jedem klassischen Spot auf der AS&S Radio Deutschland-Kombi Young&Online liefern wir 8000 Webradiokontakte über radio.de aus. Da das Vorgängerprodukt, die AS&S Kombi Young&Online ein gut eingeführtes Produkt für die Zielgruppe 14-39 war, das wir einfach nur ein wenig gepimpt haben, wird auch unser neues leicht experimentelles Produkt im Markt hervorragend angenommen. Wenn wir jetzt noch eine gemeinsame Währung für die Planung und zentrales UKW/Webradio-Dispositionssystem hätten, wäre die Einheit auf Vermarkterseite beinahe hergestellt…wäre aber auch irgendwie schade, wenn wir dieses Jahr nichts mehr zu tun hätten.

Mehr Infos zur AS&S Radio Deutschland-Kombi Young&Online gibt’s hier.

Das hat doch alles mit Radio nichts mehr zu tun…

CLea am Freitag, den 6. Februar 2009

…ist aber das Treffendste, was ich seit langer Zeit gehört habe. Meine Kollegin Frau Hartinger brachte unseren Lebensraum gerade wie folgt auf den Punkt:

“Die Mediabranche ist wie ein Tümpel mit Wasserleichen. Wer abtaucht, taucht auch irgendwo wieder auf.”

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen…

Nachtrag zum Radiocamp 2009

CLea am Mittwoch, den 4. Februar 2009

Unter diesem Link gibt’s bei 1000Mikes übrigens die komplette Aufzeichnung der Veranstaltung auf die Ohren. Reinhören lohnt sich. Die Panels waren durchweg super-interessant, wie man auch meinem journalistisch sauber recherchierten Nachbericht vom 3. Februar entnehmen kann…

90elf Radios bei Media Markt

CLea am Mittwoch, den 4. Februar 2009

Zugegeben, die Meldung ist nicht mehr taufrisch. Nichts desto trotz soll sie noch einmal der Vollständigkeit halber hier verbreitet werden. Schließlich müssen wir unserem unermüdlichen Streben für die Gattung ja auch im Digitalen nachkommen… Also erst unten lesen und dann beim Elektronikfachmarkt des Vertrauens zuschlagen, bevor alles weg ist!

“Stillstand ist der Tod: Die Regiocast-Gruppe hat genug vom Formatestreit um die digitale Zukunft des Radios und setzt statt auf DAB, DAB Plus, DMB oder DVB-H nun konsequent aufs Internet. Zusammen mit dem Engeräte-Hersteller Terratec bringt Regiocasts Fußball-Sender 90elf deshalb ein eigenes W-Lan-Radiogerät auf den Markt, um auch in Wohnzimmer, Küche und Bad volles Hörvergnügen zu ermöglichen. Das “Noxon 90elf” kommt im Design des Senders daher, wird deutschlandweit in allen Media Märkten sowie online über Amazon.de verkauft und 90elf ist als Lieblingssender voreingestellt. Eine “Hochzeit von Content und Technik”, jubelt 90elf-Boss Florian Fritsche. Auch der 90elf-Konkurrenz öffnet das Noxon neue Verbreitungswege: Wer das Gerät ein bisschen konfiguriert, kann laut Sender über 10.000 Stationen aus aller Welt hören, ohne vorm PC zu sitzen.”
presseportal.de, noxon90elf.de, “Horizont”, Seite 20 (Digital-Radio)


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