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Wo bleibt unser Hawaiianisches Sommerfeeling?

17. Mai 2013 von Stefanie Muth

Ein regnerisches Hallo,

aus dem D-Bau in Frankfurt! Wie geht es euch denn da draußen? Seid ihr den ständigen Wetterumschwung auch schon überdrüssig?! Soll doch das Wochenende schon wieder einer wetterlichen Talfahrt gleichen. Ich dachte der Klimawandel führt zur Erderwärmung! Aber davon war bisher noch nichts zu spüren. Falls alle Stricke reißen, bleibt uns nichts anderes übrig als die Grillsaison daheim zu eröffnen. Dabei bin ich eher ein Verfechter dieser amerikanischen Form des Barbecues. Die richtige Lagerfeuerstimmung kann man doch Zuhause, außer vielleicht mit einem Kamin, nur schwer herzaubern. Also ein perfekter Grill-Spring-Break sieht wirklich anders aus.

 Doch nun zum Veranstaltungskalender. Der Eurovision Song Contest steht wieder an. Was haltet ihr denn von dem diesjährigen Beitrag? Seid ihr auch der Meinung, dass Cascada den Song „Euphoria“ gecovert hat? Schenkt man den Online-Meinungen Glauben, so landen wir mit Ach und Krach noch auf Platz 10. Einige fiese Stimmen verweisen uns jetzt schon auf den letzten Platz. Ich finde, auch wenn ihre Musik nicht unbedingt meinen Geschmack trifft, dass man den deutschen Grand-Prix-Beteiligungen eines nicht vorwerfen kann, dass sie in den ewig gleichen Klischees rühren. Es wird nicht jedes Jahr denselben unkreativen Mustern entsprochen, sondern immer wieder aufs Neue überrascht. Und wenn es mal daneben geht, wird man zumindest immer wieder neu unterhalten. So wird es auch dieses Jahr sicher wieder ein aufwendig inszenierter Abend, der viel Ge- und Missfallen finden wird, aber einiges an Unterhaltung zu bieten hat. Meine Daumen sind jedenfalls gedrückt.

Auch spannend ist die neue Ausgabe des „einser“, die mir heute freundlicherweise zum Durchblättern auf den Schreibtisch gelegt wurde (…ein super Zeitvertreib ;) ). Das Infoheft erscheint halbjährlich beim W&V Verlag und berichtet über aktuelle Projekte von AS&S im Bereich Fernsehen, Radio und Forschung. In dieser Ausgabe wird beispielsweise die erfolgreich durchgeführte Werbekampagne der Marke „Dobendan“ vorgestellt (…wem das nichts sagt, das sind die grünen Lutschpastillen gegen Halsschmerzen).  Mit Hilfe von AS&S Radio entwickelte „Dobendan“ für die Grippesaison 2012 einen Radiospot, der nur in den Regionen ausgestrahlt wurde, in denen der Grippeindex besonders hoch war.  Da sich das spezielle Grippe-Targeting prompt auch im Absatz widerspiegelte, sprechen die Verantwortlichen von einem überdurchschnittlichen Erfolg. Außerdem wird die neue Infobroschüre, die dieses Jahr erscheinen wird und viele weitere Events wie das Mediacoaching der Nord-Kombis und die AS&S Radio-Club Workouts angesprochen. Heruntergeladen werden kann die Ausgabe auf unserer Website unter folgendem Link. Da ist sicher auch etwas für euch dabei!

Damit verlasse ich euch schon wieder und hoffe auf ein sonniges „Aloha“ in der nächste Woche!

Steffi

Spot an!

20. März 2013 von Stefanie Muth

It’s blog-time!
Hier bin ich mal wieder und überrumple euch direkt mit einem Thema der etwas anderen Art. Schon gehört? Menschen, die viel Zeit auf Facebook verbringen, sollen neidischer sein. Das ergab jetzt eine Studie der TU Darmstadt und Humboldt Universität Berlin. In der Tat begünstigt der Zugang zu vielen positiven Nachrichten (z.B. Urlaubsfotos) und Profilen von vermeintlich erfolgreichen „Freunden“ einen sozialen Vergleich, der bei den eher passiven Facebook-Nutzern ein negatives Gefühl wie Frustration oder auch Neid auslösen kann. Glaubt ihr das auch? Facebook als Plattform des Wettbewerbs?! Oder sind solche Studien für euch vollkommen überbewertet? Ich denke ja, es gibt Besseres auf das man neidisch sein kann.

Da wären z.B. die Ergebnisse der AS&S Radio Deutschland-Kombi in der neu erschienenen Media-Analyse (ma) 2013 Radio I, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Denn -man höre und staune- die Deutschland-Kombi hat in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Zuwachs von 58.000 Hörer hingelegt. In der Gesamthörerschaft (Bevölkerung ab 10 Jahren) gewinnt die Deutschland-Kombi sogar nochmals um 106.000 Hörer hinzu. Das freut uns natürlich ganz besonders. Auch wenn das für mich, in den letzten zwei Wochen, ein Kampf gegen Excel-Tabellen, Power-Point-Präsentationen und ein -nach dem gefühlten tausendsten Zahleneintrag- komplettes Zahlenwirrwarr bedeutete, den vorwiegend unser betriebsinterner Kaffeeautomat zu spüren bekommen hat. So bin ich nun überaus erleichtert, euch die fertig aktualisierte Website ans Herz legen zu dürfen.

Ein wenig Ablenkung zu den zugegebenermaßen eher trockenen MA-Tabellen, kündigt sich schon zum 21. März 2013 in Berlin an. Hier spielt die Musik nämlich auf DER größten deutschen Musikpreis-Verleihung, dem ECHO. Auch unser geliebtes Medium „Radio“ soll hier geehrt werden und zwar in Form der dort meistgespielten Singles
aus dem vergangenen Jahr. Zu den Nominierten zählen „Tage wie diese“ von den Toten Hosen, „M&F“ von den Ärzten, „Du“ von Cro, „Himmel auf“ von Silbermond sowie „Standing still“ von Roman Lob. Mit internationalen Stars wie Emeli Sandé und Frankreichs ehemaligen Madame Le Président Carla Bruni wird für entsprechendes Staraufgebot gesorgt. Den Trailer zum Echo könnt ihr euch unter diesem Link anschauen. Wir dürfen also gespannt sein.

Ansonsten hat sich gähnende Leere auf den Fluren der Radiomarketingabteilung breit gemacht. Die einen treiben sich auf den RadioDays Europe in Berlin herum, die anderen sind aufgrund des nicht enden wollenden Winterwetters erkrankt und wieder andere sind im wohl verdienten Urlaub. Das soll aber nicht heißen, dass die Ruhe nicht nebenbei ebenso abwechslungsreich sein kann.

In diesem Sinne wünsche ich eine ruhige Woche und bis zum nächsten Mal

Steffi

2013 wird alles besser!

15. Januar 2013 von Stefanie Muth

Hallo zusammen,

welcome back! Nach einem für uns erfolgreichen Jahr 2012 soll es dieses Jahr direkt so weiterlaufen. Doch auch wenn man sich jedes Jahr wieder vornimmt: „Dieses Jahr wird alles besser“, die vorher  treu geschworenen Neujahrvorsätzen haben meist wahrscheinlich noch nicht einmal die erste Januarwoche überlebt. Oder seid ihr etwa dieses Jahr euren Ziele mehr Sport zu machen, nicht mehr zu rauchen, weniger zu trinken, das Studium ernster zu nehmen, Bio-Lebensmittel zu kaufen, endlich mit dem Fahrrad Einkaufen zu fahren, Müll zu trennen und nicht nur so zu tun, näher gekommen? Die Macht der Gewohnheit sagt sicherlich nein. Wir haben ja schließlich noch 365 weitere Chancen dieses Jahr, um unser Leben zu verändern.

Aber genug der guten Vorsätze, kommen wir vielmehr zu den entscheidenden Dingen für 2013. Denn das erste Mediengroßereignis kündigt sich bereits schon für den 15. und 16. Januar an. Den Jahresauftakt läutet dabei der Deutsche Medienkongress ein. Es treffen sich hier jährlich die Top-Entscheider aus der Medienlandschaft, daneben auch Unternehmen und Agenturen. Schaut man sich den Eintrittspreis der Tagung an, kann man sich ein ungefähres Bild über das Renommee der Veranstaltung machen (fyi € 1.199,-). Nichtsdestotrotz werden einige interessante Themen rund um die Mediengattungen für das Jahr 2013 vorgestellt, die sicherlich ihren Preis wert sind. Zumal wir unsere Geschäftsführer Oliver Adrian und Elke Schneiderbanger zu den Top-Speakern zählen dürfen. Höhepunkt des Kongresses ist die Verleihung des HORIZONT Awards für die „Männer und Frauen des Jahres 2012“. Dieser feiert dieses Jahr sein 30 jähriges Jubiläum. Die HORIZONT-Juroren würdigen mit dem begehrten Branchenpreis den unternehmerischen Mut der Preisträger. Dieses Jahr werden Bane Knezevic (McDonald’s) als Unternehmer des Jahres in der Kategorie „Marketing“, Thomas Strerath (Ogilvy & Mather) als Preisträger in der Kategorie „Agenturen“ und Gabor Steingart (Handelsblatt) für seine herausragenden Leistungen in der Kategorie „Medien“ ausgezeichnet.  Auf der Seite der Conference Group könnt ihr gerne noch weitere Infos über den Medienkongress sammeln.

Soviel zum Jahreseinstieg. Für mich geht es jetzt erstmal in den Feierabend. Euch wünsche ich toi, toi, toi für eure Vorsätze und bis zum nächsten Mal.

Eure Steffi

Von Weltuntergängen und Verbraucheranalysen

4. Dezember 2012 von Stefanie Muth

Hallo allerseits,

bei dem ganzem Trubel um die Internet-Aktualisierung bin ich mit unserem Newsticker „Radio-Blog“ ein wenig in Verzug geraten. Dafür muss ich mich an dieser Stelle natürlich erst einmal entschuldigen. Trotz alledem ist nun das endgültige Resultat seit 1.12. auf unserer Homepage zu bewundern. Werft doch mal einen kurzen Blick auf die Steckbriefe unserer Kombis und Einzelsender. Ab sofort sind dort die Preise und Reichweitenwerte für 2013 online. Ohje, da sieht man mal wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Der letzte Monat des Jahres 2012 ist bereits angebrochen und glaubt man den Mayas, so ist es wohl auch der letzte überhaupt. Was aber nimmt man sich bloß vor, wenn die Welt kurz vorm Untergang steht? Mir würde ja ein gemütlicher Abend auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt mit Currywurst und Glühwein reichen. Oder wie hoch sind eure Ansprüche für den 21.12.12? Aber genug der apokalyptischen Botschaften. Kommen wir zu ernsteren Themen (räusper)…

Die neue VuMa ist da! Wenn ihr jetzt denkt, „wie, ich brauche doch gar keine neuen Schuhe?!“, dann kann ich euch beruhigen. Es handelt sich nicht um ein einfallslos benanntes Puma-Imitat. Nein, VuMa ist die Abkürzung der Verbrauchs- und Medienanalyse 2013. Diese bietet branchenspezifische Insights, die bei der Planung und Positionierung von Radio oder TV-Werbung nützliche Konsuminformationen für Mediaentscheidungen liefern. Es werden insgesamt 24 Produktbereiche beleuchtet und Informationen über Verwendung bzw. Kauf von über 1200 im Radio und TV beworbenen Marken gegeben. Es fallen Erhebungen aus Produktbereichen wie dem Automobil-, Lebensmittelmarkt und darüber hinaus an. Die Datenerhebung findet im Rahmen einer Befragung von über 23 Tausend Probanden statt. Alle Ergebnisse sind überblickartig direkt im Original-Fragebogen abgetragen. Schaut doch mal rein, vielleicht weckt ja die eine oder andere Statistik euer Interesse. Alle Zahlen und Fakten könnt ihr als PDF downloaden. Den Link dazu findet ihr auch auf unserer AS&S Radio Homepage. Für alle Medienplaner besteht nebenbei auf der VuMa-Homepage die Möglichkeit mit Hilfe eines Online-Navigators individuelle Auswertungen, bei denen frei wählbare Merkmale kombiniert werden können, zusammenzustellen.

Und noch eine Kleinigkeit gibt es auf AS&S Radio-Seite zu berichten. Seit dem 1.Dezember ist wieder der AS&S Radio Adventskalender auf unserer Homepage erschienen und es können wieder tolle Preise abgestaubt werden. Wenn ihr die tägliche Gewinnfrage rund um die Nord-Kombis beantworten könnt, winkt euch mit viel Glück als Hauptgewinn das neue Iphone 5. Es lohnt sich also mitzumachen.

In der Hoffnung euch mit den wichtigsten Medieninfos gefüttert zu haben, begebe ich mich jetzt auf den Weg in den Feierabend. Vielleicht mache ich sogar noch einen kleinen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt.

Liebe Grüße Steffi

Aus der Kreativwerkstatt!

19. Oktober 2012 von Stefanie Muth

Hallo zusammen,

zurückgekehrt aus den Tonstudios dieser Nation, kann ich euch nun endlich von meinen Eindrücken aus dem AS&S Radio-Club Workout berichten. Viel zu schnell ging sie wieder vorbei, die Workout-Reihe, die in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München Halt macht. Hier ein kurzes Update:

Ich durfte wieder eintauchen in die Tiefen des Radioschlaraffenlandes, wo die Texter noch Youngsters sind, die Tutoren noch Geduld haben und die Kunden keine Kreativbremsen sind. Hier darf sich austoben, wer als Kind schon zu viele Hirngespinste und Flausen ausgeheckt hat. Denn hier ist Kreativität und Fantasie gefragt. Rund 80 Teilnehmer haben genau das gezeigt und noch viel mehr! AS&S Radio GmbH hostet mittlerweile zum siebten Mal in Folge den Kreativworkshop und auch dieses Jahr wieder mit einem riesigen Zuspruch. Schließlich hat das Workout schon Tradition!

Der Vormittag jeder Veranstaltung ist der Theorie gewidmet und wird geleitet von den Referenten Niels Alzen (Scholz & Friends Hamburg) und Hans-Peter Gaßner (AS&S GmbH). Es bleibt aber nicht bei der Theorie, die Radio-Frischlinge dürfen darüber hinaus selbst ans Werk. Wie bei einem richtigen Kundenauftrag  entwickeln die Nachwuchskräfte, betreut von erstklassigen Mentoren (u.a. Niels Alzen), eigene Funkspots und lassen diese noch am selben Tag von professionellen Sprechern vertonen. Ab und zu stellt sich dann der Ein oder Andere auch selbst Mal hinters Mikro. So bekommt er ein Gefühl dafür, wie die eigene Idee an Form annimmt. Bei jedem Workout arbeiten die Teilnehmer mit einem echten Produkt. Sie erhalten außerdem  ein reales Briefing  mit der Zielsetzung ein Radiokonzept zu entwerfen. Mit ein wenig Glück und bei Gefallen des erarbeiteten Spots kann es sogar sein, dass man diesen „Live on Air“ hören kann. Ich bin mal gespannt, ob ich nicht demnächst einen der produzierten Spots im Radio wiedererkenne.

An dieser Stelle öffne ich euch einmal die Vorhänge der Studios und gewähre einen Blick hinter die Kulissen:

Also, wie ihr seht, hat so ein Studentenjob sehr angenehme Aspekte. Das Workout mitbegleiten zu dürfen betrachte ich als eine sehr spannende, lebendige und aufschlussreiche Aufgabe. Es lässt mich jedes Mal wieder aufs Neue aus einer anderen Perspektive auf unser geliebtes Medium Radio blicken.

An dieser Stelle sage ich auch „ Adieu Valeria“, die ihr Studium abgeschlossen hat und sich jetzt raus ins Arbeitsleben stürzt. Valeria, ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute und werde dich sicherlich nicht nur hier im Blog vermissen.

In diesem Sinne bis demnächst!

Eure Steffi

„Sing when You‘re winning“

12. September 2012 von Valeria

Hallo allerseits,

wie geht’s euch da draußen? Ich hoffe, ihr konntet den verlängerten Sommer ein bisschen genießen. Es wäre schön, wenn er seine kalendarische Verabschiedung wettertechnisch doch verschieben würde.  Denn  der Herbst strotzt vor Radio-Events-Terminen und wer braucht dann schon dabei Regen und einen wolkenverhangenen  Himmel?

Der Auftakt zum Remmidemmi mit Schwerpunkt Radio  war bereits am 6. September der Radiopreis 2012. Diese traditionell in Hamburg ausgetragene Veranstaltung war auch dieses Jahr in vielerlei Hinsicht sensationsreich.  Gemeint sind sowohl die Sieger als auch die prominenten Laudatoren der Radiopreisverleihung. In der Kategorie “Beste  Innovation“ hat der junge Internet-Radiosender aus Leipzig Detektor.fm die heißbegehrte Trophäe eingeheimst.  Wer hätte es gedacht – eine unabhängige Jury
des Adolf-Grimme-Instituts entschied sich für den  „user generated content“ und zeichnete den Webradio-Neuling für die sogenannte CrowdRadio-Sendung aus, die von Hörern bzw. Internet-Nutzern mittels der gleichnamigen App über deren Smartphones kreiert wurde.  Der Geschäftsführer des detektor.fm  Christian Bollert und der Programmchef des  Senders Marcus Engert, haben den Preis persönlich vom Sänger und Entertainer Robbie Williams erhalten. Wie schade, dass der Brite dazu kein Lied aus seinem Album „Sing when You‘re winning“ geschmettert hat.

Damit bei euch nicht der Eindruck erweckt wird, dass Robbie allein für die gesamte Furore sorgte, muss ich anmerken, dass es an prominenten und markanten Figuren der Laudatoren beim Radiopreis 2012 wahrlich nicht fehlte. Caren Miosga, der Graf von Unheilig, Richard von Weizsäcker, usw. überreichten den Siegern ihren wohlverdienten Preis. Der beliebteste Bundespräsident der Deutschen hielt die Laudatio bei der Auszeichnung  des SWR2-Journalisten Martin Durm für die „Beste Reportage“ „Muammar al Gaddafi: Aufstieg und Fall eines Despoten“.

Diesem Radio-Hommage-Abend folgte dann der lang erwartete Radio Day in Köln, wo wir uns unter dem Motto „AS&S Radio: Wirkung – Zielgruppen – Effizienz“ präsentierten, ganz im Sinne der ab 2013 neu konfigurierten  AS&S Deutschland-Kombi. Falls ihr mehr zu Kongress, Lounge und Party erfahren wollt, lauscht mal einfach unserem Web-Cannel, an dem AS&S Radio zusammen mit laut.fm extra für das Kölner Faszinosum getüftelt hat.

Nun können sich die Medienmacher eine Verschnaufpause gönnen, aber nur kurz. Denn im Oktober steht ein weiteres branchenspezifisches Stelldichein  in München bevor. Ich meine natürlich die Medientage. Gerade bei so einem medienübergreifenden Ereignis, kann man über den eigenen Tellerrand blicken. Dieses Jahr lautet die Devise “Weichen stellen. Die neuen Gesetze der Medienwelt”. Neben spannenden Themen aus dem Presse-, TV-, Filmbereich, etc.  werden Vorträge übers Medium Radio gehalten. Auf Agenda stehen unter anderem wieder die aktuellen Probleme des Zusammenspiels von Radio und der berüchtigten New Media, wie beispielsweise der interrogative Beitrag von Stefan Baumschlager, dem Geschäftsführer der European Partnerships Radio, „Streaming kills the Radio Star?“. Er richtet sein Augenmerk auf Chancen und Risiken der Musikstreaming-Dienste für den Hörfunk. Die Medienprofis werden sich wohl beim Thema Schutz der Inhalte im Internet  auch zukünftig  noch viele Kniffe und Pfiffe einfallen lassen müssen. Wie kann man dabei Radiosendern auf die Sprünge helfen, wird während der Münchner Veranstaltung diskutiert.

Damit scheint der Medienkalender im Herbst gut gefüllt zu sein. Ich sage euch an dieser Stelle Tschüss und fröne meinem Workflow.
Grüße aus Frankfurt,

Valeria

Radio Days non-stop.

9. August 2012 von Valeria

Hallo liebe Blogleserschaft,

nach Tagen und Wochen unseres Stillschweigens  möchte ich euch von ein paar bevorstehenden
Events aus dem Radio-Bereich berichten. Während uns die jüngste Media-Analyse II 2012 eine Zahlen-Tüftelarbeit beschert hat, was nun auf der aktualisierten AS&S Radio-Seite in vollen Zügen zu genießen ist, hat sich in der Radiowelt einiges zugetragen. Zu allererst  - der langsam heranrückende RADIO DAY. Die Vorbereitung auf die renommierte Fachmesse in Köln geht gut vonstatten.  Es ist ja bald soweit: am 11. September  wird im Kölner Staatenhaus am Rheinpark das jährliche Branchentreffen für Radio und Audio stattfinden. Die Radioaffinen dürfen es auf keinen Fall sausen lassen, denn der RADIO DAY ist immer für eine Überraschung gut. Die auf Initiative von AS&S und RMS 1995 ins Leben gerufene Veranstaltung bietet Plattform für einen Erfahrungsaustausch der Hörfunkmacher, Marketing- und Werbeexperten sowie Kreativen. Kongress, Lounge und Party zum entspannenden Ausklang  sind die drei traditionellen RADIODAY-Säulen, die auch dieses Jahr bestimmt für viel Spannung sorgen werden. Auf der Kongress-Agenda 2012 stehen topaktuelle Themen, dargeboten von waschechten Radioprofis . Im so genannten Content-Club wird beispielsweise über die Kunst des Story-Telling in Programm und Werbung diskutiert. Habt ihr euch eigentlich schon beim Gedanken ertappt, dass ihr einem Sender viel aufmerksamer lauscht, wenn der Moderator eine emotionsgeladene und vertrauenswürdige Geschichte erzählt? Das Story Telling-Können lässt sich dem namhaften US-Programmcoach und RADIO DAY Keynote Speaker Steve Reynolds zufolge nach als Werbestrategie ideal einsetzen.  Die wichtigen Zauberwörter, die dem Hörer die Bindung  an eine Marke quasi einimpfen sollen, dürfen in der Geschichte nicht fehlen. Mir kommt es wie eine Art verbales Advertorial vor, mit dem Unterschied, dass beim Live-Story Telling noch mehr Geschicklichkeit gefragt ist, denn es soll sich wie aus dem Stegreif anhören.  Ausschlaggebend sind dabei  die Authentizität und die Persönlichkeit des Radiomoderators. Über andere Kongress-Schwerpunkte  könntet ihr euch unter diesem Link informieren. Ein praxisbezogenes Pendant zum Kongress mit Vorträgen und Diskussionen ist die RADIO DAY Lounge. Die Aussteller präsentieren neue Formate und Werbeangebote und führen mit Fachbesuchern Radio Trend Talks. Last but not least – RADIO DAY Party mit der Punkrock-Band aus der Eifel, Jupiter Jones. Das Beste daran: unmittelbar danach, am 12. und 13. September wird in Köln die alljährliche Fachmesse für digitales Marketing und Werbung, dmexco, durchgeführt. Es gibt also genug Anlässe, sich in die Karnaval-Hochburg zu begeben.

Nächstes Jahr werden im März neben dem bereits zur Tradition gewordenen deutschen RADIO DAY Hörfunk-Tage in Berlin stattfinden. Es handelt sich um Radiodays Europe, die ihren Ursprung in Skandinavien haben. Letztes Jahr wurde diese größte europäische Konferenz rund um das Radio in Barcelona ausgetragen und zog Teilnehmer (öffentlich-rechtliche und private Radioanbieter) aus 45 Ländern an. Am Berliner Projekt sind unter anderen die ARD/ZDF Medienakademie und die Radiozentrale beteiligt.  Es fehlte lediglich bis dato an einem richtigen internationalen Radio Day zum Feiern. Vom Vorschlag der Spanischen Akademie der Radiokünste und –wissenschaften einen solchen Tag einzuführen habe ich bereits berichtet. Die UNESCO ließ sich davon inspirieren und hat im November 2011 den 13. Februar  (als Tag, der an die UN-Radio-Gründung erinnern soll) zum World Radio Day auserkoren.  So kann man beinahe das ganze Jahr, in der Radioday-Stimmung bleiben.

Damit verabschiede ich mich und sage euch Tschüss bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße aus Frankfurt,

Valeria

 

Wie man Ohren auf Empfang stellt.

13. Juli 2012 von Stefanie Muth

Hallo allerseits,

ob Sportskanone oder Sessellibero, bei dieser Fußball-EM waren doch alle dabei. Zu großen Teilen hat sogar das Wetter mitgespielt, nur zum erhofften Finalsieg hat es auch dieses Jahr leider wieder nicht gereicht. Dieses Mal können wir die Schuld auch nicht Axel, dem Schwanzlurch, Yvonne, der Kuh oder sonst einem der Tierorakel geben. Den Drops müssen wir nun schweren Herzen selbst lutschen. Trotzdem, Paella werde ich für die nächsten paar Wochen keine mehr essen, obwohl Spanien natürlich verdient gewonnen hat. Zum Trost haben wir ja noch die WM 2014 und dann heißt es endlich mal Siegen. (Ich stimme dafür jetzt schon mal zum kollektiven Johlen des Sportfreunde Stiller-Lied „54, 74, 90, 2014“ ein. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.)

Doch genug der Fußball-Wehmut, auch AS&S Radio hat ein Großereignis auf seiner Programmliste abgehakt. Mit den RADIOSTARS 2012 wurde eine einzigartige Gala-Nacht im exklusiven Kreisen der Top-Entscheider gefeiert, die in der Auszeichnung der besten Radiospots gipfelte. Geehrt wurden die Werbeagentur Ogilvy & Mather Deutschland in den beiden Kategorien Idee und Text, Kolle Rebbe erhielt den Publikumspreis und ein goldenes Mikrofon in den Kategorien Sound/Musik und Kampagne/Crossmedia wurde an Scholz & Friends sowie an Jung von Matt verliehen. Den Sonderpreis der Jury erhielt Lukas Lindemann Rosinski für seine Enkelschreck-Kampagne. Den musikalischen I-Punkt des Abends bot der Songwriter Tim Bendzko. Auch wenn ich selbst nicht dabei sein konnte, weiß ich, dass sich die Gala auf alle Fälle gelohnt hat. Allein schon „um nur noch kurz die Welt retten“ und den einmaligen Tim Bendzko mitzuerleben. Um noch mehr Eindrücke von dem glamourösen Abend zu gewinnen, besucht doch einfach mal die Radiostars-Website. Hier könnt ihr auch in die Gewinnerspots reinhören.

Apropos, noch eine Kleinigkeit. Momentan bin ich mit dem AS&S Radio-Club Workout betraut und darf meiner Kollegin Katja ein wenig unter die Arme greifen. Seit zwei Wochen trudelt hier eine nach der anderen Anmeldung ein. Falls ihr zu den Nachwuchskräften aus Media- und Werbeagenturen sowie werbungtreibenden Unternehmen zählt, dann lasst euch das Event nicht entgehen. Unter dem Motto „Wie man Ohren auf Empfang stellt“ geben renommierte Radio- und Kreativexperten wichtige Tipps und Anregungen für die Gestaltung eines Funkspots und zum Höhepunkt wird sogar zur Produktion eines eigenes Spots im Tonstudio eingeladen. Da ich schon letztes Jahr das Glück hatte am Workout mitarbeiten zu dürfen, weiß ich auch wie unterhaltsam und interessant diese Veranstaltung ist. Nicht nur die Experten-Vorträge sind spannend und wissenswert, sondern auch die von den Teilnehmern selbst entwickelten Spots können sich sehen lassen. Die Chance mal hautnah die Entwicklung eines Radiospots vom ersten Einfall bis zum letzten Take mitzuerleben, bekommt man nicht alle Tage und ist einmalig. Ich bin auch immer wieder überrascht, wie lustig und kreativ die finalen Spots jedes Mal sind. Weiter so und ich hoffe auf viele genauso geniale Einfälle der diesjährigen Teilnehmer.

Damit verabschiede ich mich und lasse die restlichen Workout-Anmelder nicht länger auf ihre Teilnahmebestätigung warten.

Eure Steffi

JPMorgan Chase Corporate Challenge 2012

18. Juni 2012 von Valeria

Hallo liebe Blogleserschaft,

habt ihr auch das Gefühl, dass die ganze Welt vom durch die Fußball-Europameisterschaft ausgelösten Sportfieber heimgesucht ist? Ich bin ja wahrlich kein Fan (egal, um welche Sportaktivitäten  es sich handelt), aber auch meine Wenigkeit  ist davor nicht gefeit geblieben. Zunächst hat mich die kollektive Fußball-Ektase beim Public Viewing eingeholt. Man kann einfach nicht teilnahmslos sitzen, wenn es um dich herum knüppelvoll ist und jedes geschossene bzw. vermasselte Tor im vielstimmigen Grölen und Jubeln gipfelt. Die deutsche Mannschaft hat bis jetzt nichts verdattelt (da muss ich gleich auf Holz klopfen) und steht jetzt im Viertelfinale: nicht zuletzt dank unserem Superstürmer Mario Gomez, der sich nun wirklich nicht wundgelegen hat. In ein paar Tagen geht’s dann nach Danzig.

Wir von AS&S haben selbstverständlich auch unseren Tribut dem Sportrausch gezollt. Am 14. Juni, um 19.30 tümmelten wir uns gemeinsam mit knapp 70000 anderen Amateur-Läufern auf einer rund 5,6 km langen Strecke in der Frankfurter Innenstadt zwischen Alter Oper und Senckenberganlage. Der Mega-Lauf fand im Rahmen der so genannten JPMorgan Chase Corporate Challenge statt. Die Veranstaltung, die in Frankfurt seit 1993 ausgetragen wird, geht auf den Namen des US-Bankiers John Pierpont Morgan zurück. Die Challenge wurde ursprünglich in New York von der amerikanischen Bank JPMorgan Chase & Co. ins Leben gerufen. Heute laufen Firmenmitarbeiter unter dem Motto „friendly competition“ weltweit. Ich finde die Idee, die dahinter steckt „Jogging gegen Mobbing“ einfach genial. Die Sportleistungen sind eher sekundär, dafür steht der Teamgeist im Vordergrund. Es gibt übrigens keine offizielle Zeitabnahme. Das Schönste dran: der Erlös des
JP Morgan-Laufs in Frankfurt wird an die Stiftung Deutsche Sporthilfe zur Unterstützung behinderter Sportler überreicht. Das waren die Gründe, warum ich mich trotz meiner sportlichen Minderbegabung darauf eingelassen habe. Fürs Finale im Grant Park, Chicago hat es natürlich nicht gereicht, aber das war ja auch nicht das Ziel. Kurzum, auch wenn meine Beine am nächsten Tag genauso krumm waren wie Tausende Bananen, von denen die kilometerlangen Tischen nach dem Endspurt wimmelten, habe ich sie der Challenge gerne geopfert. ;)Denn  die ganze Atmosphäre, geladen von der Laufenergie der Gleichgesinnten, Fan-Rufen und lautstarker Musik war absolut einmalig. Schaut euch einfach die Bilder an.

Inspiriert von diesem sportlichen Elan begebe ich mich an die Arbeit und wünsche euch eine schöne Arbeitswoche.

Liebe Grüße,

Valeria

Wo stecken die Radio-Oldtimer?

1. Juni 2012 von Valeria

Hallo Hallo,

das Wetter-Kuddelmuddel ist leider immer noch nicht vorüber. Vielleicht gibt es doch Morgengruß-Rituale oder Yoga-Übungen, von denen Steffi gesprochen hat. Denn der seit heute offiziell angekommene Sommer zeigt uns die kalte Schulter. Den arbeitsfreien sonnigen Pfingstmontag habt ihr euch hoffentlich erholungs- bzw. wettertechnisch zunutze gemacht, um die Seele baumeln zu lassen.

Es gibt nämlich viele Möglichkeiten, wie man das verlängerte Wochenende verbringen kann. Mein geheimer Tipp ist bei einem Museum der Retro-Hörfunkgeräte vorbeizuschauen. Auch wenn man kein Radiotechnik-Freak ist, könnte ein solcher Besuch überraschend spannend werden.  Zu meinem großen Erstaunen wimmeln weltweit  Städte und „Dörfer“ von staatlichen und privaten Radio-Museen jeglicher Art und Größe. Habt ihr schon mal von Linsengericht gehört? Nein, ich meine keine Speise aus dem köstlichen Getreide, sondern eine hessische Gemeinde in der Nähe von Frankfurt. In Linsengericht befindet sich ein Radio Museum, das 1998 von den begeisterten Sammlern, dem Ehepaar Weith aus der Taufe gehoben wurde.  Für alldiejenigen, die ein Faible für Vintage Funkensender und Röhrenempfänger haben, wird sich die Fahrt nach Linsengericht jedenfalls lohnen. Die Geschichte des deutschen Hörfunks seit der ersten Ausstrahlung einer Unterhaltungssendung  aus dem Berliner Vox-Haus am 29. Oktober 1923 lässt sich an den Sammelstücken gut verfolgen.

Eine weitere Pflichtadresse für die Radio-Sympathisanten ist das Frankfurter Museum für Kommunikation. Da bin ich unter anderem auf ein Radio-Puzzle gestoßen. Ein Brettspiel zum Zusammenbasteln vom Röhrenradio mit einem Trichter-Lautsprecher, produziert von der Londoner Firma Journet um 1925. Ein faszinierendes Spielzeug, das simpel aussieht, aber eine unwahrscheinliche Geschicklichkeit erfordert, lässt keinen unberührt.

Mein persönlicher Favorit ist das Western Historic Radio Museum in Virginia City, im US-Bundesstaat Nevada. Denn da gibt es ein paar kitschige Kostbarkeiten, die auf den ersten Blick mit dem Radio nichts Gemeinsames haben. „Das bäumende Pferd und Cowboy“ – so heißt das Hörfunkgerät-Modell  vom US-Radiohersteller Abbotwares, das Anfang der 50er Jahre auf kalifornischen Messen preiswert verhökert wurde und anschließend in den Haushalten mittelständischer amerikanischer  Bürger landete. Noch kurioser ist das Radiogerät, das wie eine Flasche Champagner oder ein Geldautomat aussieht. Ein solches “Slot Machine Radio” konnte man übrigens nicht an jeder Ecke ergattern. Im Casino-Paradies Nevada bekamen die Glückspilze, die den Jackpot knackten, diese Geräte als sentimentales Andenken. Die Unglücksraben kauften sie einfach in Casino Shops.

Wenn man schon in der Neuen Welt ist, kann man einen Abstecher nach Kanada machen. In der Nähe von Toronto habe ich das Hammond Museum of Radio entdeckt, das Anfang der 70er von Fred Hammond gegründet wurde. Er war ein eingefleischter Radioanimateur, was nicht erstaunlich ist. Denn er stammte aus der Familie, der die Hammond Manufacturing Company gehört. Die hat nämlich bereits vor fast 100 Jahren die Radiogeräte-Produktion lanciert. Mit 16 hat Fred also angefangen, allerlei Funkempfänger zu sammeln. In seiner Sammlung gibt es ein echtes Kleinod – einen von dem Vater des
Radio Guglielmo Marconi konstruierten Funkensender. Mit einem identischen Gerät wurde  das erste SOS-Signal von der Titanic aus gesendet.

Die Liste der „Pflichtadressen“ für Radioaffinen erscheint mir jetzt doch unheimlich lang. Zum Thema der ätherischen Vergangenheit werde ich noch zurückkehren. Ich wollte euch eigentlich den Mund wässerig machen und eventuell zum Reisen anspornen. In der Hoffnung, dass es mir gelungen ist, verabschiede ich mich und wünsche euch ein schönes regenfreies Wochenende.

Eure Valeria


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